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Soziale Ungleichheit, Krisenerfahrungen und Rechtspopulismus

Zur Entwicklung menschenrechtsorientierter Handlungsperspektiven
Soziale Ungleichheit, Krisenerfahrungen und Rechtspopulismus
Soziale Ungleichheit, Krisenerfahrungen und Rechtspopulismus
© svetazi - fotolia.com

Workshop

Der politische Aufstieg des Rechtspopulismus als Bewegung (Pegida) und als Partei (Alternative für Deutschland) findet vor dem Hintergrund zunehmender sozialer Ungleichheit, einer Entsicherung von Arbeits- und Lebenslagen großer Teile der Bevölkerung und der Erfahrung von wirtschaftlichen und sozialen Krisen globalen Ausmaßes statt. Der Rechtspopulismus adressiert negativ davon Betroffene und beantwortet die soziale Frage in völkisch-rassistischer Weise: Soziale Probleme werden stets als von außen kommende Bedrohung konstruiert, gegen die das adressierte "Wir", das als homogen imaginierte Kollektiv, sich abschotten müsse. Diese Erzählung verfängt auch deshalb, da andere Deutungen, die die sozialen Krisenerfahrungen ernst nehmen und solidarisch für alle zu beantworten versuchen, keinen angemessen prominenten Ort in der gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzung finden.

Im Workshop am 26.09.2018 werden wir uns auf Grundlage der sozialen Menschenrechte mit den sozialen Hintergründen des politischen Rechtstrends befassen und gemeinsam Handlungsperspektiven entwickeln, die über eine direkte Auseinandersetzung mit dem Rechtspopulismus hinaus eine Veränderung der sozialen Grundlagen seines Erfolgs in den Blick nehmen.

Anmeldung und weitere Informationen hier.